Die neueste Ausgabe der Zeitschrift
"Das Waldviertel"

Zeitschrift für Heimat- und Regionalkunde des Waldviertels und der Wachau
Heft 2/2010

Heft 2/2010

Ralph Andraschek-Holzer:
„Ikonographie“ des Waldviertels: Möglichkeiten und Grenzen des Arbeitens mit Ortsansichten

Walter Winkler:
Die Schicksale der Horner Bäckerzunft von 1482 bis in die Zwanzigerjahre des 18. Jahrhunderts (Teil 1)

Horst Illmeyer:
Der gescholtene Bürger. Ehrenbeleidigungsprozesse im frühneuzeitlichen Zwettl

Hans Widlroither:
Fabrikantensitz, Reichsarbeitsdienst-Frauenlager, Arztpraxis: Die Geschichte der „Wolff-Villa“ in Groß-Siegharts

Hans Fitzinger:
Elektrischer Strom in den Dörfern der Gemeinde Waldenstein und in einigen Nachbarorten

Friedel Moll:
Zwei dramatische Vorfälle aus der Besatzungszeit in Zwettl. Wilhelm Berger und Philipp Andrejewitsch Gawritschkin

Waldviertler und Wachauer Kulturberichte
Buchbesprechungen

Mitteilungen des Waldviertler Heimatbundes

Franz Pieler:
Fritz Berg 80

Hans Frühwirth:
Ein persönlicher Nachruf auf Dr. Ernst Englisch


Jahresabonnement incl. Porto und Verpackungskosten € 27,00
Studenten € 13,50
Auslandsabonnement € 34,00

Richtlinien für die Veröffentlichung von Artikeln in der Zeitschrift "Das Waldviertel" - richtlinien.pdf
(Zum Lesen der Datei benötigen Sie den Acrobar Reader auf Ihrem Computer)

"Das Waldviertel"
Zeitschrift für Heimat- und Regionalkunde des Waldviertels und der Wachau

Die Hauptaktivität des Vereins ist die Herausgabe einer regionalkundlichen Zeitschrift. Mit Datum vom 1. Jänner 1952 erschien die erste Nummer der neuen Folge der Zeitschrift "Das Waldviertel". Unter dem Titel "Zum Anfang" betonte der Schriftleiter Heinrich Rauscher, die Zeitschrift "soll die Ergebnisse der heimatkundlichen Forschung im weitesten Sinne bekannt machen und [...] durch Verbreitung von Wissen über die Heimat auch die Liebe zur Heimat beleben". Gleichzeitig mit der Gründung des "Waldviertels" wurde auch ein kleines Beiblatt, die "Waldviertler Heimat", gegründet, die erst im Jahre 1965 mit der größeren Zeitschrift vereinigt wurde.

Von 1952 bis 1960 betreute der Direktor der Lehrerbildungsanstalt in Krems, Dr. Heinrich Rauscher, als Schriftleiter die Zeitschrift "Das Waldviertel". Sein Nachfolger war der Wiener Bibliothekar Dr. Walter Pongratz, der durch 28 Jahre "im Alleingang" die Betreuung der Schriftleitung auf sich nahm. Leiter der Redaktion ist heute der Horner Historiker und AHS-Lehrer Dr. Erich Rabl, sein Stellvertreter Dr. Anton Pontesegger aus Gleiß ist auch Historiker und AHS-Lehrer in Pension.

Weitere Redaktionsmitglieder sind: BHS-Lehrer Mag. Johann Fenz aus Horn, Mag. Günter Milly, Lektor aus Wien, Mag. Franz Pötscher, Historiker und Museumsgestalter aus Gutau, Mag. Regina Zotlöterer, AHS-Lehrerin in St. Pölten, der Kunsthistoriker und Universitätslektor Dr. Friedrich Polleroß aus Neupölla und der Neuzeithistoriker Universitätsprofessor Dr. Thomas Winkelbauer aus Wien.

Das Redaktionsprogramm

Die regionalkundliche Zeitschrift "Das Waldviertel" erscheint jährlich in vier Heften mit einem Gesamtjahresumfang von ca. 400 Seiten. Jedes Heft enthält Aufsätze über das Waldviertel, das nordwestliche Viertel Niederösterreichs, oder Aspekte einzelner Teilräume, Kulturberichte aus allen Bezirken des Waldviertels und der Wachau sowie Buchbesprechungen. Der Bogen der Themen ist sehr weit gespannt und reicht von Geschichte, Wirtschaft, Volkskunde, Kunst und Denkmalpflege bis zu naturwissenschaftlichen Fragen. In der Zeitschrift kommen Fachleute von den Universitäten, aber auch seriöse Heimatforscher aus der Region Waldviertel und den Nachbarregionen zu Wort. Beide Gruppen zusammenzuführen, um der Heimatforschung neue Impulse zu geben, ist eines der Ziele des Waldviertler Heimatbundes.

Bei den Leitartikeln versucht die Redaktion nach Möglichkeit Themen zu bringen, die sich auf das gesamte Waldviertel beziehen. Im Jahrgang 1993 beispielsweise schrieb Dr. Erich Steiner im Heft 1 vom NÖ Landesmuseum unter dem Titel "Elche im Waldviertel – ein Hirsch schafft Probleme" über das Wiederauftreten dieser Hirschart im nordwestlichen Niederösterreich. Der Wirtschaftsmanager Dr. Johann Günther untersuchte in Heft 2 "Das Pressewesen im Waldviertel von 1848 bis 1918". Der evangelische Superintendent und Professor für evangelisches Kirchenrecht an der Universität Wien, Dr. Gustav Reingrabner, beantwortete in Heft 3 die Frage "Was blieb im Waldviertel von der Reformation?". In Heft 4 analysierte der ungarische Zeitgeschichtsforscher Szabolcs Szita die "Ungarische Zwangsarbeit im Waldviertel 1944/45".Neben dem Bestreben, Artikel zu bringen, die sich auf das gesamte Waldviertel oder wichtige Teilräume beziehen, versucht die Redaktion möglichst alle Teilgebiete des Waldviertels in den einzelnen Heften zu berücksichtigen, aber auch vielfältige Themen anzusprechen.

Mit Heft 1/2001 erscheinen die Hefte in einer neuen grafischen Aufmachung, die Neugestaltung hat der Grafiker Georg Walter aus Grafenschlag übernommen. Ab 2001 gilt in der Zeitschrift auch die neue Rechtschreibung.
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