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Herbert Knittler und Günter
Schneider (Hg.), unter Mitarbeit von Herwig Weigl: Urbarialaufzeichnungen der Weitraer Pfarrkirche aus dem 14. und frühen 15. Jahrhundert Inhaltsübersicht Bestellen |
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Fritz F. Steininger (Hg.): Waldviertel - Kristallviertel. Die steinerne Schatzkammer Österreichs - Gesteine und Mineralien des Waldviertels Schriftenreihe 49 Inhaltsübersicht Bestellen |
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Marlene Hawel: Der „österreichische Myrrhrenberg“. Maria Taferl und seine Geschichte im 17. und 18. Jahrhundert Schriftenreihe 48 Inhaltsübersicht Bestellen |
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Herbert Knittler (Hrsg.): Wirtschaftsgeschichte des Waldviertels Schriftenreihe 47 Inhaltsübersicht Bestellen |
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Martin Scheutz und Thomas Winkelbauer
(Hg.): Diebe, Sodomiten und Wilderer? Waldviertler Gerichtsakten aus dem 18. Jahrhundert als Beitrag zur Sozialgeschichte Schriftenreihe 46 Inhaltsübersicht Bestellen |
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H. Hitz - F. Pötscher - E.
Rabl - Th. Winkelbauer (Hg.): Waldviertler Biographien - Band 2 Schriftenreihe 45 Inhaltsübersicht Bestellen |
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Peter Rauscher: Langenlois - Eine jüdische Landgemeinde in Niederösterreich im Zeitalter des Dreißigjährigen Krieges Schriftenreihe 44 Inhaltsübersicht Bestellen |
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Barbara Stelzl-Marx (Hg.): Unter den Verschollenen. Erinnerungen von Dmitrij Cirov an das Kriegsgefangenenlager Krems-Gneixendorf 1941 bis 1945 Schriftenreihe 43 Inhaltsübersicht Bestellen |
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H. Hitz - F. Pötscher - E.
Rabl - Th. Winkelbauer (Hg.): Waldviertler Biographien - Band 1 Schriftenreihe 42 Inhaltsübersicht Bestellen |
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Rudolf Malli: Der Schatz im Keller Schriftenreihe 41 Inhaltsübersicht Bestellen |
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Thomas Winkelbauer (Hg.): Vom
Lebenslauf zur Biographie Schriftenreihe 40 Inhaltsübersicht Bestellen |
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Fritz F. Steininger (Hg.): Erdgeschichte
des Waldviertels Vergriffen |
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Thomas Winkelbauer (Hg.): Kontakte und Konflikte Schriftenreihe 36 Inhaltsübersicht Bestellen |
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Christoph Schadauer: Das Jahr 1945 im politischen
Bezirk Waidhofen/Thaya Schriftenreihe 35 Inhaltsübersicht Bestellen |
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Harald Hitz (Hg.): Johann Georg Grasel Schriftenreihe 34 Inhaltsübersicht Bestellen |
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Ulrike Kerschbaum / Erich Rabl (Hg.): Heimatforschung
heute Schriftenreihe 29 Inhaltsübersicht Bestellen |
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Fritz F. Steininger
(Hg.): Inhalt: |
| Marlene
Hawel: |
| Herbert
Knittler (Herausgeber): Wirtschaftsgeschichte des Waldviertels Schriftenreihe des WHB, Band 47, 536 Seiten mit 62 SW- und Farb-Abb., 21 Karten und Diagrammen, € 34,- ISBN 978-3-900708-21-4
Herbert Knittler Martin Bauer / Erich Landsteiner Andrea Komlosy Peter Eigner Andreas Weigl |
| Martin
Scheutz / Thomas Winkelbauer (Hg.): Drei Handwerksgesellen zogen 1724 in der Nähe eines Kreuzweges bei
Stockerau einen Kreis, stellten sich kurz vor Mitternacht in dessen Mitte
und riefen „Teufel komm und bring’ uns Geld, wir wollen dir
dafür unsere Seelen verschreiben!“ Eine verarmte Dienstmagd,
die bereits mehrmals wegen Unzucht verurteilt worden war, tötete
1705 in der Nähe von Rastenberg aus Angst vor gänzlicher Verarmung,
Furcht vor gerichtlicher Strafe und Angst vor der „Schande“
ihr neugeborenes Kind. Ein aus Großmotten stammender und wegen Sodomie
verurteilter Galeerensträfling wandte sich 1727 aus Neapel brieflich
an seinen Grundherrn um Hilfe. Diese und die anderen, in dem soeben erschienenen
Band behandelten, äußerlich sehr unterschiedlichen Geschichten
haben nur eines gemeinsam: Sie endeten alle vor Gericht bzw. sind nur
durch die Aufzeichnungen eines Gerichtes, nämlich des gräflich
Sinzendorfischen Landgerichts Gföhl-Jaidhof, überhaupt auf uns
gekommen. |
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Harald
Hitz / Franz Pötscher / Erich Rabl / Thomas Winkelbauer (Hg.): Der zweite Band der Waldviertler Biographien, erschienen als Band 45
in der Schriftenreihe des Waldviertler Heimatbundes, enthält biographische
Studien über sehr bekannte Waldviertler von überregionaler Bedeutung,
etwa über Joachim Graf von und zu Windhag (von Walpurga Oppeker),
den Landeshistoriker Karl Gutkas, den Komponisten Gottfried von Einem
(beide Biographien von Friedrich Weissensteiner) oder den Künstler
Johannes Fessl (von Isolde Kerndl). |
Peter Rauscher: Nicht nur das Leben in einer der größten jüdischen Landgemeinden Niederösterreichs wird in diesem Buch anhand der Quellen verständlich beschrieben, sondern auch die Situation der jüdischen Bevölkerung im östlichen Österreich im 17. Jahrhundert. |
| Barbara Stelzl-Marx (Hg.): Unter den Verschollenen. Erinnerungen von Dmitrij Cirov an das Kriegsgefangenenlager Krems-Gneixendorf 1941 bis 1945 Schriftenreihe des WHB, Band 43, 2003, 272 Seiten, 57 Abbildungen, Preis 22,- € ISBN 3-900708-17-7 Die Erinnerungen des ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen Dmitrij
Cirov gewähren einzigartige Einblick in das Stalag XVII B Krems-Gneixendorf,
das größte Kriegsgefangenenlager der „Ostmark“.
Aus einer Perspektive von unten werden der Lageralltag hinter Stacheldraht
und der Arbeitseinsatz in den Arbeitskommandos Markersdorf, Persenbeug,
Melk und insbesondere Gedersdorf beschrieben, wo der damals 20-jährige
bei Weinbauern arbeitete. Minutiös schildert der heute in Kasachstan
lebende Autor Kontakte zu ausländischen Zwangsarbeitern und zur Zivilbevölkerung,
die rassisch-ideologisch motivierte Behandlung der sowjetischen Kriegsgefangenen
im „Dritten Reich“, ihre latente Angst vor einer Bestrafung
als „Vaterlandsverräter“ nach der Heimkehr in die Sowjetunion
sowie Überlebensstrategien hinter Stacheldraht. |
| Harald Hitz - Franz Pötscher - Erich Rabl -
Thomas Winkelbauer (Hg.): Waldviertler Biographien - Band 1 erschienen 2001; 360 Seiten; Preis € 26,00 (Ausland € 34,00) ISBN 3-900708-16-9 Das neue Buch "Waldviertler Biographien - 1.Band" (Verlag des WHB in Horn) ist ein informatives und reich illustriertes Lesebuch über 24 Persönlichkeiten, die im Waldviertel Bedeutendes geleistet haben bzw. im positiven oder im negativen Sinn im Licht der Öffentlichkeit gestanden sind. So findet man Artikel über die berühmten Maler Paul Troger oder Martin Johann Schmidt ("Kremser Schmidt"), aber auch über den Räuber Johann Georg Grasel und den Horner Stadtherrn Ferdinand Sigmund Graf Kurz. Bei vielen Biographien handelt es sich um relativ "kleine Leute", die zum ersten Mal eine Lebensdarstellung erhalten haben. Auch eigenwillige Persönlichkeiten wie der Gärtner und Büchernarr Rudolf Sattig aus Zwettl oder der Architekt Manfred Stein aus Kautzen werden porträtiert. Was die berufliche Gliederung betrifft, so enthält das neue Buch Biographien über sechs Geistliche, fünf Künstler und Wissenschaftler, vier Politiker, drei Unternehmer sowie je zwei Dichter und Architekten. Inhalt: |
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| Rudolf Malli Der Schatz im Keller. Zur Weinwirtschaft der Waldviertler Klöster erschienen 2001; 304 Seiten; Sonderpreis € 4,00 ISBN 3-900708-15-0 Die ersten beiden Abschnitte über die Klostergründungswelle im Waldviertel und die (Kloster-) Grundherrschaft bieten einen Überblick über die Entstehung, Bestimmung und wirtschaftliche Absicherung der Klosterstiftungen. Sie dienen gleichsam dazu, den zentralen Untersuchungsgegenstand vorzubereiten. Breiter Raum wird dann der Auseinandersetzung mit der Entwicklung und Verbreitung des Weinbaus sowie der Weinbeschaffung der Stifte Altenburg, Eisgarn, Geras/Pernegg und Zwettl gewidmet, wobei der kaum zu überschätzende Beitrag der Klöster bei der Entstehung von Weinlandschaften im österreichischen und altbayerischen Donauraum sowie in Südtirol hervorgehoben wird. Sodann spannt sich der Bogen von der Bearbeitung der Weingärten über den klösterlichen (Wein-)Kellerbau bis hin zur Kellerwirtschaft mit dem Weinausbau und der Vorratshaltung. Bei der Diskussion des Problemkreises Weinvermarktung geht es vor allem um die Analyse, durch welche Faktoren sich Weinkonsum und Konjunkturen des Weines gegenseitig beeinflussten. Schließlich geht es im besonderen um den Verbrauch des Klosterweines. In diesem Zusammenhang war auch auf die Stellung und Bedeutung des Bieres einzugehen, welches sich ja im Laufe der Neuzeit zum heftigsten Konkurrenten des Weines entwickelte. Der zeitliche Schwerpunkt der Untersuchung liegt auf dem Zeitraum 1650 bis 1800. Um jedoch langfristige konjunkturelle Veränderungen und Trends im Weinbau darstellen zu können, reicht der Blick zurück bis in die Zeit der Klostergründungen. Wein war für die Waldviertler Klöster ein wahrer SCHATZ IM KELLER! Ein Buch, das die Bedeutung des Weines für die Klöster umfassend aufzeigt! nach oben |
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| Thomas Winkelbauer (Hg.) Vom Lebenslauf zur Biographie erschienen 2000; 208 Seiten; Sonderpreis € 3,00 ISBN 3-900 708-14-2 In den sechs Beiträgen des 1997 erschienen Bandes geht es einerseits um Biographien, und zwar sowohl um "große", als selbstständige Bücher erschienene Biographien, als auch um Sammelbiographien und biographische Nachschlagewerke; andererseits werden Autobiographien und Selbstzeugnisse aus dem 16. bis 20. Jahrhundert behandelt. Das Buch bietet fundierte Informationen über die Geschichte der Biographik, über die Arbeit an biographischen Lexikas und über verschiedene Formen von Selbstzeugnissen (Tagebücher, Briefe, Autobiographien etc.) Es wendet sich sowohl an interessierte Laien, die gerne Biographien, Autobiographien und andere Selbstzeugnisse lesen, als auch an Wissenschaftler/-innen, die sich mit Selbstzeugnissen und "Ego-Dokumenten" befassen. nach oben |
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| Thomas Winkelbauer (Hg.) Kontakte und Konflikte erschienen 1993; 560 Seiten; Preis € 26,16 ISBN 3-900 708-10-X Der Anfang Dezember 1993 erschienene Band geht auf das große, vom Waldviertler Heimatbund vom 24. bis 27. Oktober 1992 in Zwettl veranstaltete, unter dem Motto "Kontakte und Konflikte" stehende Symposium "Verbindendes und Trennendes an der Grenze III" zurück. Das Buch vereint den größten Teil der von ausgewiesenen Spezialisten gehaltenen Referate der Zwettler Tagung und umspannt den gewaltigen Zeitraum vom 6. Jahrhundert bis zu den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts. Von den insgesamt 47 Beiträgen zur Geschichte der böhmisch-mährisch-österreichischen Beziehungen seien nur einige wenige angeführt, um die Weite des behandelten Spektrums anzudeuten. Der Brünner Professor für Archäologie Bòrivoj Dostàl behandelt die Kulturkontakte im mährisch-böhmisch-niederösterreichischen Raum während des Frühmittelalters. Professor Ivan Hlavácek (Prag) thematisiert die kulturellen Kontakte zwischen den böhmischen und österreichischen Ländern im 15. Jahrhundert. Dozent Jaroslav Pánek (Prag) resümiert Forschungsprobleme betreffend die Geschichte Böhmens, Mährens und Österreichs in der frühen Neuzeit. Dr. Jirí Koralka (Prag) gibt einen souveränen Überblick über Südböhmen und seine österreichischen Nachbarn im langen 19. Jahrhundert (1780 bis 1918). Der große Aufsatz von Professor Hanns Haas (Salzburg) ist dem leidvollen Thema "Die Zerstörung der Lebenseinheit 'Grenze' im 20. Jahrhundert gewidmet. Dr. Michael John (Linz) schreibt über Südböhmen und Oberösterreich in der Zeit des "Dritten Reichs". Dozent Oliver Rathkolb (Wien) schließlich behandelt das "schwierige Verhältnis" zwischen Österreich und der Tschechoslowakei in den Jahren 1945 bis 1950. nach oben |
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| Christoph Schadauer Das Jahr 1945 im politischen Bezirk Waidhofen an der Thaya 2. Auflage 1994; 320 Seiten; Preis € 3,63 ISBN 3-900 708-09-6 Diese Arbeit wurde am über Anregung von Universitätsprofessor Dr. Karl Gutkas verfasst. Dieser Band gibt eine gute Übersicht über die politischen und menschlichen Ereignisse des Jahres 1945 im Bezirk Waidhofen an der Thaya. Neben lebenden Augenzeugen wurden auch schriftliche Quellen, vor allem Schul-, Pfarr-, Gemeinde- bzw. Stadtchroniken verwendet um eine möglichst gute Darstellung des Jahres 1945 zu gewinnen. Es ergab sich aber die Schwierigkeit, dass in vielen dieser Chroniken über die Schlussphase des Zweiten Weltkrieges keine Aufzeichnungen vorliegen. Doch durch einige Ausnahmen, wie z.B. die Pfarrchronik von Thaya oder die "Lageberichte der Bezirkshauptmannschaft Waidhofen/Thaya an den provisorischen Landesausschuss für Niederösterreich in Wien" konnten viele genaue Informationen zur Auswertung der damaligen Verhältnisse erhalten werden. nach oben |
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| Harald Hitz (Hg.) Johann Georg Grasel - Räuber ohne Grenzen 3., erweiterte Auflage 1999; 160 Seiten; Preis € 14,17 ISBN 3-900 708-08-8 Der Herausgeber des Bandes, Dr. Harald Hitz, schildert im Beitrag "Johann Georg Grasel - die Karriere eines Räubers" das aufregende Leben dieses größten Räubers des Waldviertels, der zu Unrecht als "edler Räuber" gilt und als solcher bereits zum Mythos geworden ist. Der Horner Museumsdirektor Dr. Erich Rabl beschreibt die Grasel-Sammlung des Höbarthmuseums und geht vor allem auf das Fortleben der Erinnerung an den "Räuberhauptmann" ein, die er bis ins Jahr 1999 auflistet, mit vielen Abbildungen dokumentiert und sogar auf einen geplanten "Grasel-Park" in Mörtersdorf eingeht. Der Eggenburger Univ.-Prof. Dr. Wolfgang Brandstetter beleuchtet die strafrechtlichen Aspekte des Falles Grasel aus heutiger Sicht und zerpflückt kritisch die Prozessführung und die Urteile. nach oben |
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| Ulrike Kerschbaum / Erich Rabl (Hg.) Heimatforschung heute erschienen 1988; 196 Seiten; Preis € 7,27 ISBN 3-900 708-03-7 Mit dem Symposion "Heimatforschung - wie?", das vom 24. bis 26. Oktober 1987 in Horn stattfand, bewies der Waldviertler Heimatbund unter seinem stark verjüngten Vorstand seine zunehmende wissenschaftliche Aktivität und seine wachsende Bedeutung zur Belebung unserer Region. Bgm. Rauscher wies in seiner Eröffnungsrede darauf hin, dass in Horn seit Jahren keine Tagung von diesem wissenschaftlichen Rang stattgefunden hat. Prof. Dr. Erich Rabl, Präsident des Waldviertler Heimatbundes, begrüßte zehn auswärtige wissenschaftliche Referenten, die von den Horner Professoren Mag. Rudolf Malli, Mag. Werner Lang, Dr. Herbert Puschnik und Dr. Rabl ergänzt wurden, und mehr als 100 Teilnehmer im Gasthaus Blie, wo neue Aspekte der Orts- und Regionalgeschichte erörtert wurden. Die zahlreichen Heimatforscher, die meist die Geschichte ihres Heimatortes seit langem mit großem Fleiß aufarbeiten, wurden mit vielen neuen Methoden der Geschichtsforschung, der Volkskunde, der Statistik, der Soziologie und der Geografie bekanntgemacht. Die nunmehr wissenschaftlich anerkannte "mündliche Geschichtsforschung", das sind lebensgeschichtliche Interviews mit Zeitgenossen, kann zu einer neuen Darstellung der Geschichte eines Ortes während der letzten drei Generationen führen. Auch die zunehmende Erforschung der Alltagsgeschichte kann für die Heimatforschung von großer Bedeutung werden. Bei der etwas provokant formulierten Unterscheidung in veraltete Heimatforschung und moderne, umfassend interessierte Regionalgeschichte, wie Klaus-Dieter-Mulley formulierte, schieden sich dann die Geister. Doch selbst, wenn die Heimatforscher mit den Vertretern der universitären Forschung immer wieder um Anerkennung kämpfen müssen, können sie von deren neuen Erkenntnissen und Methoden doch auch für ihre eigene Arbeit profitieren. nach oben |
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